Tuesday, October 17, 2006

Meine erste Woche im PPTH

Nachdem die letzte Woche etwas nervenaufreiben war, hab ich jetzt endlich wieder die Möglichkeit, etwas zu schreiben.

Beginnen wir am Montag:
Der Montag Abend war interessant, uns wurde von Dr. Cuddy das Krankenhaus gezeigt und ich muss sagen, dass es doch etwas luxuriöser eingerichtet ist, als das Sacred Heart.
Dann kam die Willkommensfeier. JD und ich hatten uns extra rausgeputzt, um einen guten Eindruck zu machen, was sich nachher noch als Fehler heraus stellen sollte.
Cuddy stellte uns nocheinmal vor der versammelten Mannschaft vor. Ich kam mir vor, wie ein Ausstellungsstück, als uns die Leute von oben bis unten musterten. Unruhig trat ich von einem Fuß auf den anderen.
Ich war interessiert, mit was für Leuten ich denn demnächst zusammen arbeiten würde und trat auf Dr House zu. Dr Cox hatte mir zwar gesagt, dass er etwas seltsam sei, aber dass er Zum beispiel am Stock gehen würde, hatte ich nicht gedacht. Irgendwie tat er mir leid.
Also sagte ich unbeholfen: "Ich wusste gar nicht, dass sie einen Stock haben...!" "Dafür dachte ich mir bereits, dass sie Titten haben!" gab House trocken zurück. ich spürte, wie mir das Blut in den Kopf schoss. "Ähm...!" ich stammelte vor mich her, als ich bereits Dr Cuddys Stimme hörte: "House!" sie trat auf mich zu uns legte mir beruhigend eine Hand auf den Arm: "Machen Sie sich nichts draus. Er ist brillant, aber ein Widerling!" damit ging sie wieder davon.
Dr. Wilson kam hinzu, legte House eine Hand auf die Schulter und lächelte mich entschuldigend an. "Eigentlich ist er kein Widerling…", erklärte er und bedachte ihn mit einem vorwurfsvollen Blick. "Allerdings… ist er öfter mal ein Mistkerl."

Ich nickte nur und flüchtete in JDs Richtung.
Dort wollten Dr Chase und Dr Foreman mich beruhigen, indem sie sagten: "Wir sind keine Mistkerle, aber ebenfalls brilliant!" Ich sah die beidens chief an und glaubte ihnen kein Wort.
Chase verließ unsere Gruppe, um ein paar getränke aufzutreiben, doch plötzlich hörte ich ein Poltern und als ich mich umsah, sah ich, dass Chase wohl den Inhalt seiner Gläser über das Jackett von house gekippt hatte. Ich hätte mir am liebsten die Augen zugehalten, um das folgende Drama nicht mitansehen zu müssen, doch House legte Chase nur die Hand auf die Schulter und sagte sowas könne ja mal passieren.
Der ganze Raum verfiehl in erstauntes Schweigen.

Später am Abend unterhielt ich mich gerade mit Dr Wilson, als ich plötzlich etwas kaltes in meinem Ausschnitt spürte. Ich blickte entsetzt nach unten und dann in das Gesicht von Dr Chase, der wie ein begossener Pudel mit zwei -nun leeren - Cocktailglasern vor mir stand. Den ehemaligen Inhalt der Gläser hatte ich auf meinem Kleid.
ich starrte ihn an und hätte am liebsten begonnen zu weinen.
Wieder ertönte Cuddys mahnende Stimme: "Dr Chase! Sie werden die dame jetzt sofort nach hause begleiten, damit sie sich umziehen kann! Zum Glück ist das ja nicht weit." Sie warf mir einen entschuldigenden Blick zu. Ich nickte nur, nahm meine Jacke und dackelte zur Tür. Beim hinausgehen warf ich JD noch einen hilfesuchenden Blick zu, doch dieser konnte nur die Schultern zucken.
DrChase und ich gingen schweigend nebeneinander her, bis er auf einmal ein bedröppeltes "Sorry." verlauten lies. "Nicht schlimm." sagte ich und schluchzte innerlich vor mich hin...das teure Satinkleid!
Zu hause angekommen lies ich ihn im Wohnzimmer stehen, zwischen ein paar noch nicht ausgepackten Kartons und eilte in mein Zimmer. Auf einmal hörte ich nur ein "Huch!"
Ich steckte meinen Kopf durch die Tür und fragte: "Was ist los?" "Was ist das denn?" fragte Chase und deutete auf Rowdy. "Ach das!" Ich grinste. "Das ist Rowdy, der gehört JD. Ist ein Labrador." ich schlüpfte wieder ins Zimmer. "Das sehe ich auch, aber er ist..." begann Chase. "Tot, ja. Er ist ausgestopft." beendete ich seinen Satz. Ich hörte noch ein gemurmeltes "krank" und musste wieder grinsen.
Ich zog mir ein rotes Kleid an, das relativ weit vorne im Schrank hing, fand schnell die passenden Schuhe und verließ wieder mein Zimmer.
Im Wohnzimmer stand immer noch Chase und beobachtete Rowdy misstrauisch. "Er wird sie nicht anfallen, er ist gut erzogen." sagte ich nur und öffnete die Haustür um deutlich zu machen, dass ich fertig war. "okay..." Chase folgte mir wieder zurück zum Krankenhaus.

Der rest des Abends ist schnell erzählt, es wurden Fotos gemacht, viel getrunken und gegessen und gegen zehn oder elf löste Cuddy die Feier endgültig auf.
JD und ich tappten nach Hause.

"Und, was denkst du so von den Leuten?" fragte er mich, als er die Wohnungstür aufschloss. "Sie sind nett. naja, House ist etwas komisch und dieser Chase offenbar etwas tollpatschig, aber das sagt die Richtige." seufzte ich und ließ mich auf die Couch fallen.
"Ja, ich glaube, wir werden hier noch einige Überraschungen erleben." sagte JD und setzte sich neben mich. "Hm, irgendwie sieht Rowdy etwas verschreckt aus, war eben was?" JD grinste mch an. "Nö, er hat nur Dr Chase gesehen, der scheint Rowdy nicht zu mögen." lachte ich.
Kurz danach gingen wir auch ins Bett.
Die folgenden Tage waren vor allem geprägt durch Arbeit, Herum kommandiert und zusamengestaucht werden. Dr House hatte offenbar seine eigene Art mit seinen Mitarbeitern umzugehen, aber viel schlimmer als Cox war er auch nicht.
Seine Methoden die Fälle zu lösen fand ich sehr interessant undich war ganz in meinem Element. Nachts verbrachte ich meine Zeit damit, in Medizinbüchern zu stöbern, um mir immer mehr Wissen anzueignen, um auch mal etwas produktioves zur Diagnose beitragen zu können.
Wir sahen viele Interessante Fälle, mit denen man auf normalen Stationen im Krankenhaus kaum konfrontriert wird.

Ich freue mich auf jeden Fall auf die weiteren Tage, ich glaube, hier könnte ich es aushalten!

posted by Dr Elliot Reid at 3:54 AM 4 comments

Sunday, October 08, 2006

Umzug

Montag würde es also losgehen, unser Trip auf unbestimmte zeit nach New Jersey.
Der Flug war schon gebucht, 6 Stunden mit einem Zwischenstop, Juchu!

JD und ich sollten uns dort eine Wohnung nahe des Krankenhauses teilen, ob das wohl gut geht?

JD und ich diskutierten gestern noch darüber, wer was alles mitbringen solle, als Dr Cox plötzlich in den Aufenthaltsraum spaziert kam.
„Sabrina, Barbie!“ rief er und pfiff zwischen seinen Zähnen hindurch, so dass JD und ich beide von der Couch aufsprangen.
„Danke!“ er legte sich breit dorthin wo wir eben noch gesessen hatten.
„Ich hab gehört, ihr werdet uns für eine Weile verlassen und nach New Jersey gehen.“ Er hatte die Augen geschlossen.
„Ja…“ begann JD, wurde aber von Cox unterbrochen: „Monica, ich wollte dazu nichts hören, das war lediglich eine Feststellung und du Barbie“, Ich sah ihn an (und ich hasse es immer noch, wenn er mich Barbie nennt und JD Frauennamen gibt!) „versuch dort nicht soviel anzustellen.“
Ich nickte verunsichert.
„Was wird das für eine schöne ruhige Zeit ohne euch werden!“ Cox rückte sich noch mal auf der Couch zurecht und verschränkte die Arme um Nacken. „Und jetzt lasst mich in Ruhe schlafen, haut ab, Flachzange!“
JD und ich verließen Fluchtartig den Raum.
A wir eh bald Feierabend hatten, fuhren wir kurz darauf nach hause.

Zu Hause packte ich meine letzten Sachen zusammen in die Koffer und betrachtete meine Wohnung. So sah sie nun richtig kahl aus.
Bereits morgen früh sollte der Flug gehen.
Ein komisches Gefühl machte sich in der Magengegend breit.
Ich machte mich fertig um mich mit JD, Turk und Carla in unserer Stammkneipe zutreffen und eine kleine Verabschiedung zu feiern.

„Cheers!“ brüllten alle und stießen mit ihren Getränken an.
„Man Leute, ich werde euch vermissen!“ sagte Turk und nahm einen kräftigen Schluck aus der Bierflasche. „Das ihr ausgewählt wurdet ist wirklich der Hammer!“
„Naja, es war reines Zufallsprinzip.“ Sagte JD „Aber cool ist es trotzdem.“
„Schade, dass ihr nicht mitkönnt.“ Sagte ich und nippte an meiner Flasche.
„Naja, irgendwer muss doch auf den laden aufpassen!“ sagte Carle und zwinkerte. „Turk und ich machen das schon!“
„Genau baby!“ sagte Turk und drückte seiner Frau einen Kuss auf den Mund.
Ich finde es immer noch unangenehm, wenn sich Leute in der Öffentlichkeit küssen und nahm noch einen Schluck von meinem Bier.

Der Abend war noch recht lustig, die Verabschiedung schmerzte dafür umso mehr.
„Wir telefonieren“, „Lasst von euch hören“, „Wir vermissen euch jetzt schon“
Dann machten wir uns auf den Weg nach hause, um am nächsten Morgen fit genug für den Flug und das anschließende Beziehen der Wohnung zu sein.

posted by Dr Elliot Reid at 10:11 AM 8 comments

Thursday, October 05, 2006

Unerwartetes Projekt

Endlich finde ich mal wieder die Zeit zu schreiben.
Jetzt habe ich auch einen Grund!

Dr. Kelso (der Leiter unseres Krankenhauses) teilte uns heute mit, dass aus irgendwelchen unbestimmten Gründen (bei ihm wahrscheinlich Geld) einige Mitarbeiter für eine Weile in anderen Krankenhäusern arbeiten sollen.
Er meinte, so sollten wir herausfinden, inwieweit unser Standard dem der anderen gerecht wird.
Ich dachte, das seien genug Hiobsbotschaften für heute, aber falsch gedacht…

„Elliot!“ JD stürmte in den Gemeinschaftsraum. „Elliot!“
„Ja?“ Ich sah von meinem Aufsatz auf und blickte ihn an, „Was ist denn?“
„Du erinnerst dich doch sicher noch daran, was Kelso heut morgen gesagt hat, von wegen andere Krankenhäuser und so?“
Mir schwante schon übles: „Jaaaa….?“
„Sie haben eben bekannt gegeben, wer wohin gehen soll! Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht!“
Ich schlug das Buch zu aus dem ich für meinen Aufsatz recherchierte. „Und?“
„Wir beide kommen in das gleiche Krankenhaus!“ verkündete JD mit einem Lächeln.
„Bitte sag mir, dass das die Gute Nachricht war!“ Ich schickte insgeheim ein Stoßgebet gen Himmel.
„Ja!“
„Und was ist dann die schlechte?“
„Wir sind irgendwo in New Jersey gelandet, ich glaube, es war Princeton!“ Er sah mich aus großen Augen an.
„Princeton?“ In meinem Gehirn ratterte es. Doch nicht etwa… „Erinnerst du dich an den Namen des Krankenhauses…?“
„Nein…aber es hängt ein Zettel aus, wo alles….!“
Bevor JD seinen Satz zu ende gebracht hatte, war ich bereits aus dem Zimmer.
Vor dem schwarzen Brett kam ich erst zum stehen. Ich überflog panisch die Liste, bis ich die Namen Dorian und Reid fand.
Da stand es. Unmissverständlich. In großen Lettern.

“Dorian, John & Reid, Elliot: Princeton Plainsboro Teaching Hospital”

Ich drehte mich zu JD um, der endlich hinter mir aufgetaucht war.
„ich glaube, wir werden eine Menge Spaß haben…!“ sagte ich ironisch und ließ ihn dort stehen.

posted by Dr Elliot Reid at 8:58 AM 9 comments

Monday, October 02, 2006

Etwas über meine Familie

Meine Familie ist ein bisschen kompliziert…

Mein Vater und meine Mutter verstehen sich nicht mehr so gut, früher waren etwa 98% meines Lebens abhängig davon, meinen Vater zu beeindrucken.
Seit ich ihm gesagt habe, dass ich über meinen Beruflichen Werdegang selbst entscheiden kann, ist der aber leider etwas sauer und schickt mir auch kein Geld mehr…ähem…

Meine Mutter dagegen nörgelt ständig an mir herum, ich solle mir die Haare schneiden, abnehmen,…achja und sie denkt ich bin lesbisch…

Aufgewachsen bin ich mit vier Brüdern, alle sind, genau wie mein Vater und mein Großvater, Ärzte, von daher war klar, dass ich einen Männernamen bekommen und ebenfalls diesen Männerberuf erlernen sollte!

Aber ich hatte eine gute Beziehung zu meinem Kindermädchen, Consuelo!^^

Soviel erst mal zu meiner Familie…
Wenn sich jetzt noch einer fragt, warum ich so bin, wie ich bin, sollte er sie einfach mal kennen lernen!

posted by Dr Elliot Reid at 5:15 PM 5 comments

That's me

Hallo, mein Name ist Elliot Reid.
Ich versuche mich hier an meinem ersten Internetblog.

Also, was soll ich über mich schreiben?
Ich arbeite seit einigen Jahren als Internistin im Sacred Heart Hospital und bin eigentlich ganz zufrieden mit meinem Job.

Privat ist alles eher ein wenig Konfus, ich bin Single und meine Eltern ignorieren mich.
Eigentlich kann mich sowieso keiner leiden.
Außerdem habe ich panische Angst vor allem, eine Phobie jagt die nächste.
Und jeder beschwert sich über meine Haarsträhnen! Die rahmen mein Gesicht ein!

Jedenfalls werde ich hier ab jetzt wohl Tagebuch führen…ob das eigentlich jemanden interessiert…? *schnüff*

posted by Dr Elliot Reid at 2:41 PM 14 comments

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Name: Elliot Reid
Location: North Hollywood, California, United States

Ich bin Internistin und arbeite zur Zeit im Sacred Heart Hospital

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